Dezember 2005: Von den Menzinger Schwestern aus Sri Lanka

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Für Ihre grosse Spende zu Gunsten der Schwestern in Sri Lanka danken wir aufrichtig. Sie als Spender tragen dazu bei, dass Kinder lesen und schreiben lernen, dass Mädchen in Krankenpflegeschulen und Nähzentren zu einem Beruf kommen, dass Frauen in Selbsthilfegruppen die Fähigkeit entwickeln, bei Banken vorzusprechen, mit Behörden zu verhandeln und an Wahlen teilzunehmen. Dank Kleinkrediten entstehen Bäckereien, werden Teigwaren hergestellt, Tiere und Pflanzen aufgezogen. Kranke können ihre Krankheit tapferer tragen, weil sie dank Hauspflege, Gesundheitszentren und Spitälern Hilfe erfahren.
Im Jahr 2005 waren die srilankischen Menzinger Schwestern besonders gefordert. Da die meisten von ihnen Krankenschwestern sind, haben sie sich den Katastrophenteams angeschlossen, die an der Ost­ und Nordostküste den Seebebenopfern beistanden. In Zelten, Kirchen und Schulen, wo Frauen und Kinder untergebracht waren, kümmerten sich die Schwestern um die medizinische Versorgung. Ganz wichtig war auch, den Menschen zuzuhören. Es sind unbeschreibliche Schicksale, welche die Schwestern erlebten.
Die Missionsprokura hat in diesem Jahr 44 Projekte unterstützt. Wir sind nun zu zweit, die sich die Projektarbeit der Missionsprokura teilen. Sr. Judith Hunn bearbeitet die Projekte, stellt sie in Gruppen vor oder schreibt in der Zeitschrift "Weltweit" darüber. Sie vertritt die Menzinger Schwestern in verschiedenen Konferenzen und Kommissionen, die sich mit Fragen des Südens befassen. Sr. Ingrid Hug macht die Buchhaltung, verdankt die Spenden und tätigt die Überweisungen im Kontakt mit den Provinzleitungen unserer neun Provinzen in Afrika, Asien und Lateinamerika.
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie schätzen das Engagement der Schwestern. Ihre Geste des Spendens lässt uns Weihnachten erleben. Empfangen Sie unseren Dank und unsere besten Wünsche zu den Festtagen.

Leistungsteam der Missionsprokura
Sr. Judith Hunn und Sr. Ingrid Hug