Bericht der Kirchenpflege (November 2002 - Oktober 2003)

Bericht der Kirchenpflege (November 2002 - Oktober 2003)

An über zwei Dutzend ordentlichen und ausserordentlichen Sitzungen erledigten wir unsere anfallenden Arbeiten und Aufgaben. Da dieses Jahr zudem eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung stattfand, war es für uns ein sehr arbeitsintensives Jahr. Im Frühjahr nahmen wir an der jährlichen Kirchenpflegetagung in Wislikofen teil. An den zwei Tagen wurden die Themen Motivation und Aufgaben der Kirchenpflege sowie Strukturen der Landeskirche und der Kirchgemeinde behandelt. Die alljährliche Tagung dient neben der Ausbildung und Information auch der Kontaktpflege und dem Gedankenaustausch mit den umliegenden Gemeinden und wird sehr geschätzt.
Der Aufwand für die Ausübung des Kirchenpflege-Amtes beträgt heute in allen Ressorts zwischen 15 und 25 %. Mit diesen Pensen als nebenamtliche Tätigkeit stossen wir heute an Belastungsgrenzen, da jede/r von uns in seinem Beruf auch zu über 100 % gefordert ist. Kirchenpflege, Seelsorge und Pfarreirat müssen sich im nächsten Jahr Gedanken machen und Lösungen erarbeiten, wie der Arbeitsaufwand der Kirchenpflege reduziert werden kann (z.B. administrative Entlastung).
Auf die wichtigsten Aktivitäten möchten wir nachstehend eingehen.
 
Personelles
Glücklicherweise dürfen wir auf gute und vielfach langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen. Neben den bei den Vollzeitangestellten in der Seelsorge beschäftigen wir noch 18 Teilzeitangestellte, deren Namen Sie der Broschüre entnehmen können. Im vergangenen Jahr hatten wir folgende personelle Veränderungen und Jubiläen: Im Frühjahr äusserte Frau Margrit Furter den Wunsch, nach fast 20jähriger Tätigkeit, als "Verwalterin" von Vereins- und Kirchgemeindehaus die Aufgabe abzugeben. Frau Furter wird anlässlich des Mitarbeitertreffs verabschiedet. Die Verwaltung und Vermietung wurde per 1. Mai durch Frau Evelyne Engel übernommen. Die Hauswartung liegt nach wie vor in den Händen von Ruth und Oswald Frei. Zur Entlastung vom schulischen Unterricht von Frau Sylvia Sommer Läderach wurde auf das neue Schuljahr Frau Lilli Burkart als nebenamtliche Katechetin eingestellt. Frau Burkart betreut die 1. und 2. Klasse. Frau Sommer Läderach möchte sich in Zukunft vermehrt um die Alters- und Krankenseelsorge kümmern. Anfangs Mai durften wir mit einem Festgottesdienst den 70. Geburtstag unseres Pfarrers Herrn Norbert Lang feiern. Am 1. November 2003 sind es 10 Jahre her, seit Sylvia Sommer Läderach in die Dienste unserer Pfarrei eingetreten ist. Im Frühjahr 2003 zog Frau Helen Wettstein, Pfarreirat, von Fislisbach weg. In der Jugendkommission nahm, anstelle von Helen Wettstein, neu unsere Jugendseelsorgerin Einsitz. Als Vertreterin der Kirchgemeinde in der Kommission "Partnergemeinde" stellte sich Frau Esther Schoch, Pfarreirat, zur Verfügung.
An dieser Stelle möchten wir nicht nur den obenerwähnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, sondern auch allen anderen Mitarbeitenden und freiwilligen Helferinnen und Helfer. Unser Mitarbeiter-Treff im November gehört zur Tradition; er findet dieses Jahr am 14. November statt.
 
Begegnungen / Anlässe
Auch in dieser Berichtsperiode wurden unsere kirchlichen Traditionen gepflegt und wir durften das kulturelle Leben in Fislisbach mitgestalten. Neben den traditionellen Anlässen wie Ostern, Weihnachten, Fronleichnam, usw. bleiben uns der Dreikönigstag mit dem Guggerchörli, der Erntedanksonntag mit der Jodlermesse vom Jodlerklub "Horn" Gebenstorf sowie der Festgottesdienst vom 4. Mai mit unserem Kirchenchor in bester Erinnerung. Ein ganz besonderer Anlass war der diesjährige Palmsonntag mit der zahlreichen Teilnahme unserer Gäste aus der Partnergemeinde Le Chambon-sur-Lignon.
Unter www.kathpfarreifislisbach.ch finden sie auch einige Rückblicke auf vergangene Anlässe und Vorschauen aufkommende Veranstaltungen. Unsere Homepage wurde in den letzten Wochen umgestaltet und attraktiver gemacht. Sie finden alles Wissenswerte, u.a. auch aus dem Archiv der Kirchgemeinde.
 
Liegenschaften
Über den Landverkauf der Liegenschaft "Bühler" an die Einwohnergemeinde wurden Sie bereits ausführlich informiert. Nachdem auf den Beschluss unser ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 30. Mai und auf den Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung vom 13. Juni das Referendum nicht ergriffen wurde, sind diese Beschlüsse in Rechtskraft getreten. An der Einwohnergemeindeversammlung wurde zudem beschlossen, den oberen Teil Buchhalde von der ÖBA-Zone in die W2-Zone umzuzonen. Wir beabsichtigen, im nächsten Jahr einen Gestaltungsplan in Auftrag zu geben. Darüber werden Sie wieder informiert.

Josef Seeholzer, Präsident Kirchenpflege