Bericht der Kirchenpflege (November 2001 - Oktober 2002)

Bericht der Kirchenpflege (November 2001 - Oktober 2002)

Mit unserem Titelbild "Kirche - wir alle sitzen in einem Boot" und dem Auszug aus der Weiss-Sonntagspredigt unserer Jugendseelsorgerin, Frau Sylvia Sommer, wollen wir Ihnen einige wichtige Grundgedanken für die Lebensfahrt in diesem "Boot KIRCHE" nochmals in Erinnerung rufen. In der vorliegenden Broschüre finden Sie viele die in diesem Boot sitzen, nämlich die Vereine und die Namen der Mitarbeitenden und Mithelfenden unserer Kirchgemeinde. Nur wer im Boot sitzt kann mitrudern und die Richtung mitbestimmen; vom Ufer aus hat man keine Möglichkeit den Kurs zu beeinflussen. Allen unseren Mitarbeitenden, den freiwillig Helfenden und den uns nahestehenden Vereinen danken wir für das Mitrudern und Mitsteuern recht herzlich.
An über 20 ordentlichen und ausserordentlichen Sitzungen erledigten wir die anfallenden Arbeiten und Aufgaben. Wir möchten auf die wichtigsten Aktivitäten und Ereignisse eingehen.
 
Personelles
Im Personalbereich (2 Voll angestellte und 17 Teilzeitangestellte) hatten wir in diesem Jahr keine einzige Mutation zu verzeichnen. Dies stellt der Kirchgemeinde als Arbeitgeberin ein gutes Zeugnis aus.
Die Erneuerungswahlen vom 22. September 2002 verliefen reibungslos. Es war aber nicht einfach, einen Nachfolger für Beat Haslimeier (Ressort Liegenschaften) zu finden. Doch schlussendlich hatten wir das Glück, dass sich in der Person von Jorge Alsina ein ausgesprochener Fachmann zur Verfügung stellte.
 
Begegnungen
Neben den traditionellen Kirchenfesten durften wir verschiedenste Veranstaltungen organisieren und mitgestalten. Einige Gottesdienste und Anlässe werden auch Ihnen sicher in guter Erinnerung bleiben; so z.B. das Dreikönigsfest mit dem Guggerchörli, die feierlich gestalteten Gottesdienste mit unserem Kirchenchor, der Palmsonntag mit den vielen Palmen von Jungwacht und Blauring, die Kulturtage mit der oekumenischen Feier in unserer Kirche, der Erntedank-Sonntag mit Jodlermesse und vieles mehr. Ganz besonders wollen wir auf die oekumenische Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirchgemeinde Fislisbach hinweisen. Die Vielfalt der gemeinsamen Veranstaltungen und Feiern, insbesondere im Familien- und Jugendbereich, ist gross geworden. Das Angebot entspricht (z.B. Fiire mit Chline) einem echten Bedürfnis. Einige dieser oekumenischen Veranstaltungen seien an dieser Stelle noch erwähnt: Suppentag, Kids-Tage, Schulgottesdienst, Disco/Jugendparty, Godnight, Ranfttreffen, usw.
 
Liegenschaften (Friedhoferweiterung, Umzonung obere Buchhalde)
Die Gespräche mit der politischen Gemeinde über unseren geplanten Verkauf des Grundstücks Bühler (Parz.-Nr. 496) sowie eines Teils der unteren Buchhalde (Teil-Parz. Nr. 1190) sind soweit fortgeschritten, dass der Landkauf an der nächsten Sommer-Gemeinde-versammlung traktandiert werden kann. Mit diesem Kauf möchte sich die politische Gemeinde das Land für eine spätere Friedhoferweiterung sichern. Gleichzeitig wird über die Nutzungsplanung "Siedlung und Kulturland" abgestimmt, welche auch unser Umzonungsbegehren an der oberen Buchhalde beinhaltet. Ein Verkauf der obereren Buchhalde (Teil-Parz.-Nr. 1190) würde es der Kirchgemeinde ermöglichen, den unteren Teil der Buchhalde neu zu gestalten. Wir hätten damit die Chance in diesem Teil des Kirchenhügels eine Ruhezone zu schaffen. Diese Wegverbindung mit Ruhebänken und Bäumen würde eine bessere Erreichbarkeit vom Kirchgemeindehaus zum neuen Friedhofteil ermöglichen. Die an der Sommer-Gemeindeversammlung abgestimmten Traktanden möchten wir Ihnen an einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung zur Beschlussfassung vorlegen.
 
Instandstellung Boll und Bildstöckli Hiltiberg
Im Frühjahr wurden das Boll durch Mitglieder des Männervereins und das Bildstöckli durch Toni Stöckli und Kurt Widmer instandgestellt. Für die Bepflanzung des Bolls war Josef Schibli, Gärtnermeister, besorgt. Boll und Bildstöckli sind zu einem Bijoux geworden. Wir danken allen Beteiligten für den Einsatz.
 
Projekt: Ausstellung über das Lebenswerk von Mutter Bernarda Heimgartner
Im Jahre 2004 möchten wir, zusammen mit der Museumskommission, das Lebenswerk unserer wohl bekanntesten Mitbürgerin, den Fislisbachern näher bringen. Neben einer Ausstellung über das Leben, Wirken und Werk von Mutter Bernarda sind verschiedene Begegnungen mit den Menzinger Schwestern vorgesehen. Wir hoffen, dass dieses Projekt auf das Wohlwollen der Bevölkerung stossen wird.

Josef Seeholzer, Präsident Kirchenpflege